Die Zauberflöte

25.11.2017
Veranstalter: Freies Landestheater Bayern
Veranstaltungsort: Carl-Orff-Saal im Gasteig
Adresse: Rosenheimer Str. 5
81667 München

Humorvolle und volksnahe Inszenierung in der erfolgreichen Münchner Fassung

Musik von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791),
KV 620
Text von Emanuel Schikaneder (1751 - 1812)
Fassung des Freien Landestheaters Bayern

16 Solisten, 36 Ensemblemitglieder (Chor),
groß besetztes Live-Orchester

Dauer der Aufführung:
ca. 2 Std. 50 Min. - incl. 1 Pause

Der Sonnenkreis - juwelgleiches Sinnbild für die göttliche Harmonie zwischen weiblichem und männlichem Prinzip - zerbricht. Ihm entsteigen drei Genien.

I. AKT
Tamino, ein fremder Prinz, wird von einer Schlange verfolgt. Er ist am Ende seiner Kräfte und wird ohnmächtig. So bemerkt er nicht, dass das Ungetüm von den drei Damen der Königin der Nacht getötet wird. Papageno, ein Vogelfänger, tritt auf und brüstet sich vor Tamino mit einer Heldentat, die er nicht begangen hat. Dafür wird ihm von den drei Damen ein Schloss vor den Lügenmund geschlagen. Tamino jedoch erhält ein Bildnis von Pamina, in das sich dieser augenblicklich verliebt.
Paminas Mutter, die Königin der Nacht erscheint und klagt, dass ihre Tochter von Sarastro gefangen gehalten wird. Tamino beschließt sie zu retten und Papageno soll ihn auf seiner Rettungsmission begleiten. Um allen Gefahren zu widerstehen, erhalten sie magische Instrumente: eine Zauberflöte und Zauberglöckchen.
Paminas Fluchtversuch ist gescheitert. Sie wird von Monostatos, dem Aufseher der Tempelsklaven wieder eingefangen und soll gezüchtigt werden. Nur durch den rechtzeitigen Auftritt Papagenos wird schlimmeres verhindert. Im nachfolgenden Dialog eröffnet Papageno Pamina, dass Prinz Tamino naht, um sie zu befreien. Die Genien bringen Tamino zum Eingang des Tempels. Der Priester, dem er begegnet, erweckt erste Zweifel in ihm, ob denn Sarastro wirklich nur böse sei.
Von Ferne ertönt Papagenos Signal. Hat er Pamina gefunden? Tamino will ihnen entgegenlaufen. Man verfehlt sich. Pamina und Papageno wollen fliehen, werden jedoch von Monostatos` Sklaven entdeckt. Papagenos Glöckchen helfen aus der Bedrängnis. Man wähnt sich in Sicherheit, als unerwartet Sarastro erscheint. Pamina erklärt sich. Sarastro will zwar auf Gewaltmittel verzichten, verweigert ihr aber die Freiheit. Tamino wird gefangengenommen. Die erwartete Strafe erhält jedoch Monostatos, Sarastros getreuer Gefolgsmann. Tamino und Pamina sehen sich zum ersten Mal. Gemeinsame Gefühle füreinander. Doch sie werden getrennt. Sarastro hat andere Pläne mit ihnen: Sie sollen Prüfungen bestehen und den Weg der geistigen Vervollkommnung gehen. Jubelchöre preisen die Weisheit Sarastros.

PAUSE

II. AKT
Sarastro versammelt feierlich die Priester. Er habe Pamina der nächtlichen Königin entrissen im Wissen, dass sie von den Göttern für Tamino bestimmt ist. Sarastro will der Königin zuvorkommen und mit Hilfe des Prinzen die Vormacht seines Weisheitstempels sichern. Tamino soll sich von niedrigen Gefühlen befreien und Eingeweihter werden. Tamino und Papageno werden gebracht. Die Prüfungen beginnen.
Oberstes Gebot: Schweigen! Tamino besteht, widersteht allen Anfechtungen und erhält dafür die Ehrenzeichen von Sarastros Priestergesellschaft. Und Papageno? Er ist von einfacherem Gemüt, ganz Naturbursche. Ihn interessieren eher die handfesten Dinge im Leben. Muss man fühllos werden, um sich einweihen zu lassen?
Monostatos, der sich wie Tamino in Pamina verliebt hat, beobachtet ein Treffen der Königin der Nacht mit ihrer Tochter. Als die Sternflammende erfährt, dass sich Tamino den Eingeweihten verschrieben hat, wallen ihre Hassgefühle auf. Sie befiehlt Pamina den Mord an Sarastro. Pamina ist dazu unfähig und stellt sich. Sarastro aber kennt kein Rachegefühl. Die Prüfungen werden fortgesetzt. Pamina erscheint. Doch wie hat sich Tamino verändert? Er trägt bereits eine Priesterweste und weist Pamina zurück. Sie ist todesverzweifelt, Tamino hat standgehalten. Sarastro überreicht ihm den Priesterrock und führt ihn zur letzten Prüfung.
Papageno bleibt alleine zurück. Er will nicht vernünftig werden. Da selbst die Priester an seinem Dickschädel verzweifeln muss ein anderer Weg beschritten werden, um ihm ein Weibchen zuzuführen: Zauberglöckchen.
Pamina glaubt sich von Tamino verstoßen und will sich umbringen. Die drei Genien des Sonnenkreises greifen ein: sie bringen Pamina zu Tamino, der sich gerade anschickt, die letzte Prüfung zu bestehen. Wiedersehensfreude! Gemeinsam schreiten sie durch Feuer und Wasser und heilen damit den Sonnenkreis. Papageno ist verzweifelt. Er kann in den unterirdischen Gewölben seine Papagena nicht finden! Erst als er sich zum „Schweigen" durchringt belohnen ihn die Genien mit seinem „Weibchen".
Die nächtliche Königin nähert sich mit ihrer Streitmacht. Monostatos ist zu ihr übergelaufen. Für seine Dienste verspricht ihm die Königin die Hand ihrer Tochter. Doch ihr Eindringen wird entdeckt, Sarastro naht mit seinen Priestern.

Tamino und Pamina verlassen als geeintes Paar den Tempel, der Sonnenkreis ist wiedervereinigt, seine streitenden Pole sind versöhnt.

Ermäßigte Tickets für Süddeutsche Zeitung - Mailingaktion MT - Schüler - Studenten - Rentner

Schreiben Sie die erste Kundenmeinung

Die Zauberflöte

Mehr Ansichten

Verfügbarkeit: Lieferbar

  1. Samstag, 25. November 2017 um 16:00 Uhr
  2. Samstag, 20. Januar 2018 um 16:00 Uhr
  3. Sonntag, 15. April 2018 um 16:00 Uhr
Hinweis: Pro Bestellung erheben wir eine Systemgebühr von 3,00 €
ODER